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Stammtafeln und Grafiken basieren auf folgende Quellen:

 

Jürgen Unhold, Deutschlands einziger Professor für Namenskunde

  • Die Ahnen der Familie Trinkebier litten an Trunksucht, die Vorfahren von Fretworts waren Metzger, und Lategahns ließen es immer ziemlich ruhig angehen.
    Davon geht jedenfalls  -  Pointer Jürgen Udolph (60), Deutschlands einziger Professor für Namenskunde, aus. Auch die Namen von Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (baltisch: Eichhörnchen) hat er dechiffriert. Beim bundesweit einzigen Lehrstuhl für Onomastik (Namenskunde) in Leipzig treffen jede Woche Dutzende e-Mails, Anrufe und Briefe aus aller welt ein.
    Udolph: „Die Menschen haben ein unglaubliches Interesse an ihrem Namen, viele sind gar verzweifelt.” Seine Methode? „Es hilft, wenn man viele Sprachen kann und deren Grundstruktur kennt”, sagt der Slawistik-Forscher. „Die spannendsten Namen aber sind die aus mehreren Wörtern zusammengesetzt, zum Beispiel Schimmelpfennig. Das ist jemand, der das Geld so lange liegen lässt, bis es schimmelt, ein Geizhals als.” Und was ist mit dem Rentenexperten Bert Rürup? Udolph: „Einer seiner Vorfahren muss wohl ein ziemlicher Aufrührer oder Anstifter gewesen sein.” Dank eines Programmierfehlers ist eine Telefonbusch-CD-ROM aus Polen eine wertvolle Quelle für den Forscher: Er gibt den Namen ein, und Sekunden später tauchen auf dem Bildschirm blaue Kreuze auf, die die Verteilung des Namens auf eines Deutschland-Karte zeigen. „Wenn ich jetzt einen Ort gleichen Namens finde, kenne ich Ursprung der Familie.” Seine Preise: 50 Euro für Familiennamen, 40 Euro für Vornamen.

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Ortsfamilenbuch für das Kirchspiel Stuhr

  • Aus dem Ortsfamilienbuch für das  -  Pointer Kirchspiel Stuhr, erstellt von Volkmar Häseker (†), habe ich meinen Datenbestand für die Ahnenliste auf Rebecka Auguste Huntemann - meiner Mutter - vorerst bis in das Jahr 1595 ergänzen können. Nach dem Tod von Volkmar Häseker im Jahre 2004, gehen Nachfragen, Änderungen und Ergänzungen zu den Daten bitte an: Bernd Salewski  (Salewski.Hambergen@ewetel.net).
    Das Kirchspiel Stuhr, südwestlich von Bremen am Rande von Bremen-Huchting und Delmenhorst gelegen, ist identisch mit der bis 1974 dem Landkreis Oldenburg angehörenden Gemeinde Stuhr und ihren Ortsteilen Stuhr (Stuhr, Stuhrreihe, Stuhrbaum, Brinkumer Moor), Kladdingen (Kladdingen, Kuhlen, Gehrden) Moordeich (Moordeich, Barken, Königshof), Varrel (Varrel, Tölkenbrück, Barkendamm) und Obernheide (Obernheide, Blocken, Ströhen, Zur Landwehr).
    Der 8. August 1171 (nach dem heutigen gregorianischen Kalender der 20. August)) gilt als Geburtstag von Stuhr. Herzog Heinrich von Baiern und sachsen (Heinrich der Löwe) gestattet im Einvernehmen mit dem Erzbischof Balduin von Bremen dem Ritter Friedrich von Mackenstedt, das Bruchland zwischen Brinkum, Mackenstedt und Huchting vom Dorfe Mackenstedt den Fluss Stuere hinunter, bis zur Ochtum nach Holländer Recht zu verkaufen und zu übertragen
    Die Besiedelung Stuhrs erfolgte also durch flämische, niederländische oder auch unterrheinische Kolonisten, wie es in den Sümpfen und Brüchen im großen Umkreis um bremen ab dem Jahre 1106 vielerorts geschah.

    Quelle:   Pointer Stuhr und umliegende Gemeinden

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Historie der Stadt und des Amtes Plettenberg

  • Johann Dietrich von Steinen (1699-1759) bringt in seiner 1741 herausgegebenen "Historie der Stadt und des Amtes Plettenberg" eine sehr berühmte Familie in Beziehung zu  -  Pointer Pasel. Er schreibt über die Familie von Bonsloe, daß sie seines Erachtens ihren Namen »von der Bauerschaft Pon- oder Bonselar, itzo in der gemeinen Rede 'Paseler' geheißen, alwo sie ihre Güter wird gehabt haben. Es haben davon gelebt 1460 Dina von Bonseler, Fr. Herman v. Neuhoff zu Pungelscheid, 1503 Hunold und Johan von Bonsell gen. Bleffken, 1515 Goddert und Güntermann von Bonsloe und 1520 Johan von Bonsloe, Burgmann zum  -  Pointer Schwarzenberg, gem. Fye.«
    Die Burg Schwarzenberg nahe Pasel wurde von den Grafen von der Mark 1301 errichtet. Sie fiel nach einem Blitzeinschlag dem Feuer zum Opfer. In seiner Beschreibung der Plettenberger Bauerschaften sagt J. D. von Steinen über Pasel: »In alten Nachrichten heisset sie auch Bonseler oder Bonsloer Bauerschaft. Das Dorf Pasel lieget eine Stunde von der Stadt unter dem Schloß Schwarzenberg, nach Lenhausen hin. Allhier ist gleichfalls eine Brücke über die Lenne, welche ordentlich zum Fahren gebraucht wird. Zu dieser Bauerschaft gehören der Schulze auf der Wibbecke und dem Bermberge. Diese Bauerschaft hat schöne Waldungen, denn sie sind nicht nur im Clev und Ossenbeul, zur Lenhauser Marck gehörig, mit berechtigt, sondern es gehören ihnen auch die Wibbecker Spree, der Ransknop, die Spree, der Paseler und Rutenberg, welche alle an einander stossen und an die Churcöllnische Freiheit Hagen grenzen.«

    Quelle: Die Geschichte des Dorfes Pasel von Wilhelm Krankenhagen, im Mai 1984 (Schreibmaschinen- Manuskript 112. S. u. Anhang im Privatarchiv H. Hassel)

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Burgen in Verbindung mit dem Geschlecht von Bonslede

  • Borghausen: Die Anfänge der exponiert auf einem Felssporn über der Mündung des Repebaches in die Lenne gelegenen Burg liegen im Dunkeln. Als Initiatoren der Burggründung kommen die Niederadeligen von Hundem genannt Pepersack in Betracht, die in inmitelbarer Nähe von Borghausen bereits seit 1362 über die Niederungsburg Bamenohl verfügten. Zweitweilige teilten sich bis zu sechs unterschiedliche Familienzweige Mauerreste im Bereich der Hauptburg, Foto: J. Friedhoff (2002) den Besitz zu Bamenohl und Borghausen. Mitte des 15. Jh. vereinigte Heidenreich von Plettenberg, desen Gattin Angelan von Heggen einen Anteil von Bamenohl in die Ehe miteingebracht hatte, die beiden Güter Bamenohl und Borghausen in seiner Hand. Die von Heidenreich begründete Linie der von Plettenberg erlosch 1680. Burg Borghausen war bereits im ersten Drittel des 16. Jh. an die Vögte von Elspe gelangt. Um 1540 wählte Bernhard Vogt zu Elspe die Burg zu seinem Wohnsitz und vermachte Borghausen 1609 seinem Sohn Bernhard Christoph. Offenbar war die Höhenburg bereits Ende des 17. Jh. verfallen.

    Quelle:   Pointer Europäisches Burgeninstitut

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  • Peperburg:  Bei der Peperburg, die gelegentlich auch aus Burg Förde bezeichnet wird, handelt es sich umd en Stammsitz der Pointer Edelherren von Gevore-Bilstein, die urkundlich erstmals 1141 mit Heinrich von Gevore in Erscheinung treten.
    Turmfundament an der Ostseite der Hauptburg. Foto: J. Friedhoff (2002) Der umfangreiche Lehens- und Allodialbesitz der 1363 erloschenen Familie erstreckte sich im Lennegebeit vom Kahlen Asten bis in den Raum Plettenberg. Zwischen 1217 und 1225 verlegten die Herren von Gevore ihren Herrschaftsmittelpunkt von der Peperburg auf die Burg Bilstein. Bis zur Aufgabe der Burg im letzten Viertel des 13. Jh. diente die Anlage einer Seitenlinie der Edelherren als Wohnsitz.


    Ob es sich bei der Peperburg um eine Gründung der Herren von Gevore oder der in Südwestfalen begüterten Pfalzgrafen aus dem Hause der Ezzonen bzw. der Grafen von Werl-Arnsberg handelt, ist bislang unklar.Grundriss der Burg, aus: Lukanow, Burg Förde (1997)  Aufgrund ihrer günstigen Lage kontrollierte die Burg zwei wichtige mittelalterliche Fernverkehrswege: den von Bonn nach Paderborn führenden Römerweg und die Köln und Leipzig verbindende Heidenstraße. Sehr wahrscheinlich wurde die Anlage bereits im 13. Jh. aufgegeben und fiel wüst. Der ehedem durch Steinraub deziemierte Baubestand wurde durch einen Steinbruchbetrieb weiter reduziert. 1983 bis 1986 wurde die Burganlage ausgegraben.


    Quelle:   Pointer Europäisches Burgeninstitut

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Links in Verbindung mit dem Geschlecht von Bonslede

  1. Im Zusammenhang mit der Genealogie des Geschlechts von Bonslede und derer von Bonsels besuchen Sie die Homepage des Ortes Lennestadt   -  Pointer Bonzel im Sauerland.

  2. Im Zusammenhang mit der Genealogie des Geschlechts von Bonslede gnt. Grube, Dramme und Bleffken besuchen Sie die Homepage von  -  Pointer Peter Weiser im Sauerland.

  3. Im Zusammenhang mit der Genealogie des Geschlechts Johann von Bonslede gnt. Bleffken († 1473) und Ehefrau Stineke von Ole zur "Linie-Hatzfeldt-Wildenburg", besuchen Sie die Homepage von  -  Pointer Christian Gödde aus Reckllinghausen und von  -  Pointer Georg Stockschlaeder. Hier finden wir vornehmlich genealogisch orientierte Ausführungen zu der 1138/39 erstmals urkundlich erwähnten weitverzweigten Familie von Hatzfeldt.

  4. Im Zusammenhang mit der Genealogie der Familie Sasse/Linto besuchen Sie die Homepage von  -  Pointer R.J. Sasse im Sauerland.

  5. Im Zusammenhang mit der Genealogie der Stineken (Stinchen, Styneka) von Ole besuchen Sie die Homepage von  -  Pointer Malte Woydt im Sauerland.

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Weitere allgemeine genealogische und verwandte Links

 

 

Die Forschung ist immer auf dem Weg,
nie am Ziel!
♦ ADOLF PICHLER ♦

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